Was ist Rallye?

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Verschiedene Meisterschaften

Eine Meisterschaft besteht aus mehreren Rallyes, verteilt über das gesamte Jahr. Anders als beim Fußball finden auch Welt- und Europameisterschaft jährlich statt. Ebenso in jedem Land eine Nationale Meisterschaft. Als Bindeglied zwischen den nationalen Meisterschaften und der WM/EM gibt es die FIA European Rally Trophy. Unterhalb der nationalen Meisterschaften finden noch mehrere regionale Meisterschaften statt. In jeder Meisterschaft gibt es unterschiedliche Fahrzeugklassen. Primär zählen hierbei aber die Überkategorien für Fahrzeuge mit Allradantrieb (4-WD) und ohne Allradantrieb (2-WD). Hauptsächlich unterschieden sich die Rallyes der unterschiedlichen Meisterschaften an der Anzahl der Tage und Länge/Anspruch der Wertungsprüfungen.

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Unterschiedliche Wertungsprüfungen

Eine Rallye besteht aus mehreren verschiedenen Wertungsprüfungen (WP’s). Das sind extra dafür abgesperrte Straßen/Wege mit unterschiedlicher Länge (bis zu 50 Kilometer an einem Stück). Zwischen diesen WP’s pendelt man im öffentlichen Straßenverkehr. Es ist vorgegeben zu welcher Zeit man bei welcher WP sein muss. Gestartet wird im 1-Minuten-Takt. Die WP’s sind auf Bestzeit zu absolvieren und die gefahren Zeiten werden addiert. Sieger ist der Teilnehmer mit der schnellsten Gesamtfahrzeit. Zwischendurch dürfen die Mechaniker - im sogenannten Service-Park - in vorgegeben Zeitfenstern am Auto Reifen wechseln und Reparaturen durchführen. Gefahren wird auf Asphalt, Schotter, Eis/Schnee, bei Tag und bei Nacht.

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Fahrer und Beifahrer

Im Gegensatz zu anderen Motorsportarten benötigt man bei Rallyes einen Beifahrer. Er ist für die Koordination/Logistik vor und während der Rallye zuständig. Während der Streckenbesichtigung (Recce) dürfen Fahrer und Beifahrer 2x über jede WP. Dabei diktiert der Fahrer dem Beifahrer die Informationen, welche er später über diese Strecke vorgelesen haben möchte. Jeder Fahrer hat hier seinen eigenen Stil wie er Distanzen, Kurvenradien, Kuppen, die Art des Kurvenschneidens, uvm. beschreibt. Zwischen den WP’s navigiert der Beifahrer den Fahrer nach der vom Veranstalter vorgegebenen Route im Road Book. Ist man nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort gibt es Zeitstrafen. Fahrer und Beifahrer müssen ein eingespieltes Team sein. Sie vertrauen einander im Rallyeauto im Prinzip blind.

Aktuelle Berichte und Galerien

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FIA European Rally Trophy 2016

FIA Central Rally Trophy Kalender

21./22.05. AMTK Rally Velenje (Slowenien)

27./28.05. Rallye Cesky Krumlov (Tschechien)

10./11.06. INA Delta Rally (Kroatien)

17./18.06. Agrotec Petronas Rally Hustopece (Tschechien)

22./23.06. Rallye Weiz (Österreich)

29.9.-01.10. Croatia Rally (Kroatien)

27.-29.10. Lausitz Rallye (Deutschland)

FINALE aller Regionen

17.-19.11. Rallye Waldviertel (Österreich)

Endstand FIA Central Rally Trophy ERT3

1. Raffael Sulzinger (GER) 281 Punkte
2. Philip Mares (CZE) 269 Punkte
3. Vaclav Stejskal jun. (CZE) 170 Punkte
4. Rok Turk (SVN) 156 Punkte
5. Martin Koci (SVK) 154 Punkte
6. Aleks Humar (SVN) 135 Punkte
7. Vaclav Dunovsky (CZE) 110 Punkte
8. Viliam Prodan (HRV) 102 Punkte
9. Dominik Broz (CZE) 75 Punkte
10. Grega Premrl (SVN) 75 Punkte

Vielen Dank für die Unterstützung - wir sind Meister :-)

Walter Röhrl

– u.a. zweifacher Rallye-Weltmeister
– über Raffael Sulzinger:

„Raffael fiel mir beim Zuschauen gleich auf. Er hat ein besonderes Gefühl für das Auto und ich bin von seinem Talent überzeugt. Die ganze Familie steht mit großer Freude hinter ihm und hilft im Service mit. Dieses Engagement unterstütze ich gerne.“